Donnerstag, 7. September 2017

APÉRO. ABER GESUND.


Ermüdend langweilige Nüsschen, fantasielose Gemüsedips und aus Säcken geschüttete Chips gehören nicht unbedingt zu den gesündesten und originellsten Angeboten eines gepflegten, zeitgemässen Apéros.

Ich habe spontan ein paar Alternativen zusammengetragen, die eine oder andere gefällt Ihnen sicher: Stangenselleriesticks mit Humus

  • Cherry-/Rispen-/Datteltomaten an frisch gehackter Pfefferminze
  • Baum-, Macadamia-, Pekan-, Para-Nüsse, Mandeln, Pistazien
  • Sonnenblumekerne, Kürbiskerne, Cashewkerne
  • Zucchettistifte mit mexikanischer Salsa
  • Broccoli- und Blumenkohlrösschen mit Bohnendip
  • Pepperonistücke mit Humus oder Kräuterquark
  • Mit Zitronensaft, Pfeffer und Chiliflocken marinierte Avocadostücke
  • Gebackene und pikant gewürzte Federkohlröschen
  • Mit frischen Kräutern marinierte Tortilla-Stücke
  • Marinierte Oliven
  • Getrocknete Tomaten
  • Melonenstücke mit fettfreiem Rohschinken, mit getrockneten Chiliflocken, mariniert mit Curry, mariniert mit tasmanischem Pfeffer, mit Camembert
  • Pikant gewürzte Zucchetti-, Karotten-, Sellerie-, Randenchips
  • Handgehobelte, pikant gewürzte Kartoffelchips oder -würfeli
  • Mit Pepperoni- und Avocadowürfeln gefüllte Lattichpäckchen
  • Klassisches Popcorn (nur leicht gesalzen)
  • Getrocknetes Wildfleisch in Würfeln (Reh, Gemsen)
  • Mini-Gemüse-Frühlingsrollen mit Chilidip
  • Klassisches Studentenfutter, exotisches Studentenfutter
  • Curry-Nüsse
  • Gorgonzola-Trauben
  • Rucola-Salbei-Scones
  • Salbei-Chips, Pita-Chips
  • Guacamole-Eier
  • Geröstete Kichererbsen
  • Spannende, würzige Gazpachos
  • Frische Feigen
  • Falaffel mit exotischer Dip-Vinaigrette
  • Feta-Gurken-Spiesse
  • Gurken-Lachs-Rondellen, Forellen-Gurken-Rondellen
  • In Blütenhonig und Zitronensaft marinierte Lachswürfel
  • Avocado-Bruchettas
  • Pilz-Zwiebelschnitten
  • Spinatmuffins
  • Gefüllte Eier
  • Lachs-Forellen-Tatar auf Röstbrot
  • Pizzastangen
  • Kohlrabi-Pommes mit Limetten-Mayonnaise
  • Marinierte Champions
  • Frittierte Zucchettistangen mit pikantem Ketchup
  • Cherrytomaten-Pfefferminze-Tartar
  • Scharfe Gazpacho im Gurken-Shot
Die Liste lässt sich beliebig ergänzen, Apéros lassen sich leicht zu spannenden kulinarischen Erlebnissen ausbauen. An Ideen fehlt es nicht. Sofern man mit den richtigen Partnern zusammenarbeitet ...  

Freitag, 1. September 2017

CI, CD - HÄ?

Im Arbeitsalltag erlebe ich es leider immer wieder, dass viele den Unterschied zwischen einer Corporate Identity (CI) und einem Corporate Design (CD) nicht kennen.  Deshalb ist es an der Zeit, mit einer «kleinen» Übersicht Klarheit zu schaffen, es wäre ja erfreulich, wenn alle wissen, worüber sie reden.

Wofür stehen die Begriffe Corporate Behaviour, Corporate Communication, Corporate Compliance, Corporate Culture, Corporate Design, Corporate Event, Corporate Fashion, Corporate Governance, Corporate Identity, Corporate Image, Corporate Language, Corporate Mission, Corporate Music, Corporate Philosophy, Corporate Social Responsibility, Corporate Soul, Corporate Sound, Corporate Vision, Corporate Wear, Corporate Wording?

Die Corporate Identity

Eine Corporate Identity kann man nicht direkt schaffen, denn sie ist das Resultat sämtlicher Massnahmen, die zur Bildung einer erkennbaren Unternehmensidentität beitragen. Sie ergibt sich also aus allen eingesetzten, identitätstiftenden Massnahmen.

Das Corporate Image

Das Corporate Image ergibt sich aus der Corporate Identity, es ist das Spiegelbild derselben. Heisst: Das Corporate Image beschreibt, wie ein Unternehmen im Markt, in der Öffentlichkeit, von Aussen wahrgenommen wird (Fremdsicht).

Eine Corporate Identity wird also aus allen im Markt erkennbaren und wirkenden Ausprägungen eines Unternehmens gebildet. Somit sind alle diese Ausprägungen beim Aufbau der Corporate Identiy relevant. Es liegt auf der Hand: Auch unüberlegte, vernachlässigte Ausprägungen beeinflussen das CI und somit auch das Corporate Image. Wohlbemerkt: bei allen Anstrengungen in diesem Bereich geht es einzig darum, ein möglichst positives Corporate Image zu bilden, bzw. zu erreichen.

Nun aber zu den einzelnen Ausprägungen:

Corporate Behaviour (CB)

Bezeichnet das Verhalten des Unternehmens im Innen- und Aussenverhältnis. Das Verhalten wird von Führungskräften und Mitarbeitern aus jeder Hierarchie widerspiegelt und trägt zum Image des Unternehmens bei. Einige Beispiele für das Corporate Behaviour sind die Behandlung von Anrufern, die Auftritte der Aussendienstmitarbeiter und ganz besonders das Beschwerdemanagement. Das Corporate Behaviour wird von der Personalführung wesentlich beeinflusst durch: • Umgang der Führungskräfte mit den Mitarbeitern • Qualifikationsförderung und gerechte Aufgabenverteilung innerhalb des Unternehmens • Auswahl der passenden Mitarbeiter.

Corporate Communication (CC)

Beschreibt die gesamten internen und externen kommunikativen Aktivitäten eines Unternehmens. Der Grundgedanke der Corporate Communication ist eine einheitliche Unternehmenskommunikation, die sowohl gestalterisch wie auch kulturell das Unternehmen geschlossen darstellt. Die Corporate Communication beinhaltet den externen Auftritt (Werbung, Public Relations, Verkaufsförderung, Sponsoring und Eventmarketing) wie auch die interne Mitarbeiterkommunikation (Mitarbeiterzeitungen, Mitarbeiterveranstaltungen, Aushänge usw.). Ziel der CC ist es, die Glaubwürdigkeit und den Bekanntheitsgrad eines Unternehmens zu fördern. Ausserdem entstehen durch eine einheitliche Gestaltung aller kommunikativen Aktivitäten enorme Einsparungspotenziale.

Corporate Compliance

Konzept, das in einem Unternehmen das Einhalten von gesetzlichen, regulatorischen, und unternehmensinternen Vorschriften, einschliesslich marktüblicher Standards und Standesregeln, durch Verwaltung, Geschäftsleitung und übrige Mitarbeitende sicherstellt.

Corporate Culture

Beschreibt die Entstehung und Entwicklung kultureller Wertmuster innerhalb von Organisationen. Bei Unternehmen oder Verwaltungen wird dieses Phänomen auch als Unternehmenskultur, Betriebskultur oder eben Verwaltungskultur bezeichnet.

Corporate Design (CD)

Umfasst sämtliche Gestaltungselemente des Erscheinungsbildes eines Unternehmens. Die einheitliche, visuelle Unternehmensdarstellung findet sich in allen Designelementen wieder, wie in der Logogestaltung, der Formulargestaltung, den Publikationen, der Korrespondenz und der Schrift- und Farbgebung. Das Corporate Design bildet im Zusammenspiel mit dem Unternehmensverhalten und der Kommunikation des Unternehmens die Innen- und Aussendarstellung der Corporate Identity (Unternehmensidentität). In grossen Unternehmen werden die Gestaltungsrichtlinien des Corporate Design in einem Designmanual/Brandbooks (Handbuch) festgehalten. Alle visuellen Erscheinungsformate des Unternehmens müssen danach ausgerichtet werden. 

Corporate Event

Kunden- und Händlerveranstaltungen zur erlebnisorientierten Informationsvermittlung sowie zur Imageförderung. Entspricht einem Marketing-Event (B2B-Anlass).

Corporate Fashion

Bezeichnung für Mitarbeiterkleidung (Uniformen), oft auch «Corporate Wear» genannt.

Corporate Governance

Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung von Unternehmen. Der Ordnungsrahmen wird massgeblich durch Gesetzgeber und Eigentümer bestimmt. Die konkrete Ausgestaltung obliegt dem Aufsichts- bzw. Verwaltungsrat.

Corporate Language

Einheitliche Unternehmenssprache. Ein Sprachkonzept definiert, welche Wörter (Corporate Wording), Begriffe und Formulierungen konsequent einzusetzen sind oder zu vermieden sind und in welchem Kontext wie eingesetzt werden sowie welcher Sprachstil gepflegt wird.

Corporate Mission

Über diese wird die einzigartige und individuelle Unternehmensidentität vermittelt. Das Corporate Behaviour und die Corporate Communication werden nach der Corporate Mission ausgerichtet.

Corporate Music

Umsetzung des Corporate-Sound-Konzeptes als drei- bis fünfminütiges Musikstück – eventuell auch in verschiedenen Musikstilrichtungen und Moods (Stimmungen) für die verschiedensten Anwendungen (primär elektronische Medien).

Corporate Philosophy

Im Mittelpunkt steht die Vision, also die geistige Vorstellung eines denkbaren, zukünftigen und erstrebenswerten Zustandes für das Unternehmen. «Die Vision ist ein Ziel, das einen Sog ausübt.» Sie muss ständig aktualisiert werden, da sie sonst ihre treibende Kraft verliert. Aus der Vision ergeben sich dann die übergeordneten Wertvorstellungen, Einstellungen und Normen des Unternehmens.

Corporate Social Responsibility

Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung (oft auch als «Unternehmerische Sozialverantwortung» bezeichnet) umschreibt den freiwilligen Beitrag eines Unternehmens zu einer nachhaltigen Entwicklung, der über die gesetzlichen Forderungen (Compliance) hinausgeht.

Corporate Soul

Bezeichnet die Seele von Marken, Unternehmen, Produkten oder Dienstleistungen.

Corporate Sound

Akustische Markenführung (auch: Audio Branding, Sound Branding, Sonic Branding oder Acoustic Branding) ist der deutsche Überbegriff für Prozesse, bei denen hörbare Bestandteile von Marken oder komplette hörbare Marken entwickelt und genutzt werden.

Corporate Vision

Beschreibt die Vision eines Unternehmens, also eine Erklärung, die ein umfassendes und ein hohes Ziel setzendes Bild von der Zukunft gibt, die ein Unternehmen anstrebt (oft auch «Vision Statement» bezeichnet).

Corporate Wear

siehe «Corporate Fashion»

Corporate Wording

Unternehmensinterne Festlegung von einzelnen Begriffen, teilweise auch von fremdsprachiger Bezeichnung dieser Begriffe, so dass immer und überall identische Begriffe verwendet werden (Prozessbezeichnungen, Produktbezeichnungen, Produktbeschreibungen usw.). So werden auch sogenannte «Love-Words» und «No-Words» definiert.

 

Nun düfte alles klar sein?